Förderverein für Schwerkranke

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24. Oktober 2023



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12.02.2009 - Pressebericht „Das Beste, was meinem Vater passieren konnte“
aus der Zeitung „Der neue Tag“

Das Beste, was meinem Vater passieren konnte
Palliativstation: Nur positive Rückmeldungen – Angehörige brauchen Betreuung – Erneut 100 000-Euro-Scheck

Weiden. (vok) Auch das gibt’s: Noch im September lag ein Mann todkrank auf der Palliativstation der Kliniken AG in Neustadt/WN. Für seine letzten Tage wurde er nach Hause entlassen. Vor kurzem aber, so berichtete Dr. Susanne Kreutzer, sei er mit dem Sohn zum Zoigl gefahren. Sicher eine Ausnahme. Natürlich sehr erfreulich.

     Keine Ausnahme sind die zahlreichen Rückmeldungen, die Dr. Kreutzer als verantwortliche Ärztin der Station erreichen. „Keine einzige war bisher negativ“, sagte sie am Dienstagabend bei einer Vorstandssitzung des „Vereins für Schwerkranke“ im Klinikum, bei der Vorsitzender Dr. Helmut Hofmeister einen 100 000-Euro-Scheck für die Palliativstation an Kliniken-Vorstand Josef Götz überreichte.

     „Das Beste, was meinem Vater am Ende seines Lebens passieren konnte, wart ihr“, zitierte sie aus einem Dankschreiben. Und andere Angehörige schrieben: „Wir sind so dankbar. Wir haben uns bei euch ein bisschen wie zu Hause gefühlt.“

     Seit 1. August hat die Palliativstation 150 Patienten aufgenommen, die im Schnitt acht Tage verweilten  bayernweit acht bis 14 Tage). 85 Prozent seien Tumorpatienten, teilte Dr. Kreutzer mit. Die 60-prozentige Belegung entspricht der Vorausplanung. Für Götz ein gutes Ergebnis für die Anlaufphase. Ende 2009 sollen es 80 Prozent sein, was als Vollauslastung gilt.

     „Nicht so vorgestellt“ hat sich die Stations-Leiterin, dass das Personal 50 Prozent der Betreuungsarbeit für die Angehörigen aufbringen muss. „Sie sind sehr erschöpft, gerade auch seelisch.“ Alle drei Monate finden Gedenkfeiern für die Angehörigen von Verstorbenen statt. Zuletzt seien 50 Personen dabei gewesen, sagte Dr. Kreutzer. Sogar Patienten gingen mit. „Alles sehr intensiv.“

     Dr. Hofmeister berichtete, dass unter den Spendern auch viele seien, die keine Öffentlichkeit wollen. Er erinnerte daran, dass der Verein erst im Sommer einen 150 000-Euro-Schecküberreicht habe. Für ihre besondere Unterstützung dankte der Vorsitzende der Familie Schnur, die beim Christkindlmarkt in Waldsassen an zwei Wochenenden Gebäck und Getränke für den guten Zweck verkauft haben. Demnächst überreichen sie den Erlös: 7500 Euro.



Der 100 000-Euro-Scheck des „Vereins für Schwerkranke“. Aktiv für die Palliativstation
treten ein (von links): Dr. Helmut Hofmeister, Dr. Christina Wansel,

Dr. Susanne Kreutzer, Wolfgang Girke, Josef Götz, Dr. Ehrenfried Lachmann,
Waltraud Koller-Girke, Bernhard Steghöfer, Dr. Manfred Hausel, Heribert
Stock, Dr. Wolfgang Rechl und Prof. Dr. Hans-Ulrich Lehmann. Bild: Wilck



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